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Schweiz

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Individuell und vielfältig

Unter Kennern heisst es, dass damals die Römer den Grundstein zur sich schnell entwickelnden Weinkultur in der Schweiz legten. In Geschichtsbüchern ist folglich nachzulesen, dass im 6. ­Jahrhundert nach Christus Mönche aus dem Burgunder Kloster St. Maurice bei Aigle im Kanton Waadt den Genuss der edlen Tropfen vollends entdeckten. Schnell lernten sie, die optimalen Bedingungen zur Weinproduktion in der Schweiz zu nutzen und zu schätzen. Die Vielfältigkeit des Klimas ist genau so individuell und speziell wie die Wein-Mentalität der Schweizer. Mit der Liebe zum Detail wird die Kunst der Weinherstellung seit Jahrhunderten traditionell gepflegt und von den Bewohnern anerkannt. Jedoch ruhen sich die Winzer nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern sind stets darum bemüht, die Qualität der Weine zu steigern und überraschen auch mit einzigartigen Neuzüchtungen.

Ist die Ostschweiz mit ihrem Müller-Thurgau und dem Blauburgunder bekannt, warten im Westen der Schweiz beliebte Traubensorten wie der Klassiker Chasselas darauf, genossen zu werden. Innovative und leidenschaftliche Winzer pflegen und vinifizieren Merlot im Tessin. Die Walliser sind stolz auf ihre grosse Sortenvielfalt, auf die autochthonen Rebsorten wie Cornalin und Païen (Heida) sowie im Besonderen natürlich auf den Fendant und Dôle.

Die Regionen und Winzer:

Graubünden Neuenburg Tessin Thurgau Waadt Wallis


Graubünden

Die Rebfläche umfasst 384 Hektar, verteilt auf die Bündner Herrschaft mit den Gemeinden Fläsch, Maienfeld, Jenins und Malans, sowie den Gemeinden Zizers und Trimmis. Das Klima, welches mediterran anmuten lässt, ist geprägt durch viel Sonnenschein und immer wieder starken Föhn. Liebevoll wird der Föhn als «Traubenkocher» bezeichnet.


Neuenburg

Das Weinbaugebiet im Bereich der drei Juraseen (Neuenburgersee, Bielersee und Murtensee) ist bei Weitem das kleinste der Westschweiz. Zwar dominiert die Chasselas­Traube, doch ist bereits der Einfluss des nicht allzu fernen Burgunds zu spüren. Der Pinot Noir ist die einzige offiziell zugelassene Rotweintraube. Die Böden sind humusarm, reich an Mineralstoffen und die Weinberge zur Sonnenseite hin geneigt.


Tessin

Dem südlichsten Kanton der Schweiz verhilft das Mittelmeer einerseits zu einer hohen Sonnenscheindauer, gleichzeitig ist es für die hohe Niederschlagsmenge verantwortlich. Die kleinen, saftigen Beeren des dominierenden Merlot ergeben einen farbintensiven und kraftvollen Wein, der nach einigen Jahren Ruhe im Keller den grössten Genuss verspricht.


Thurgau

Das Rebgebiet mit den sanften Hügeln umfasst 257 Hektar. Der Grossteil der zumeist nach Süden ausgerichteten Rebberge liegt im unteren Thurtal bei Frauenfeld und im oberen Thurtal um Weinfelden, unter anderem mit den bekannten Lagen Trottenhalde und Sunnehalde. Auch an den Hängen am Untersee, welche nördlich und westlich exponiert sind, werden dank des milden und ausgleichenden Klimas des Sees, Reben angebaut. Dies ist auch die Heimat des in Tägerwilen geborenen Weinbaupionier Dr. Hermann Müller (1850 – 1927). Nach ihm wurde die von ihm gezüchtete internationale Rebsorte Müller-Thurgau benannt.


Waadt

Das Waadtland ist mit 3800 Hektar der zweitgrösste Schweizer Weinbaukanton. Der Weinbau hat hier mehr als anderswo eine seit Jahrhunderten fest verwurzelte Tradition. Der Kanton Waadt ist eine klassische Weisswein-Region. Etwa zwei Drittel seiner Rebfläche ist mit Chasselas bepflanzt.


Wallis

Die umfangreiche Rebfläche erstreckt sich von Visp über 100 Kilometer Rhône-abwärts bis kurz vor den Genfersee. Auch hier ist die Bodenbeschaffenheit bei einem allgemein niederschlagsarmen Klima sehr unterschiedlich. Für die beiden bekanntesten Weine, den Fendant und den Dôle, gelten gesetzliche Mindestanforderungen an das Traubengut. Die reiche Auswahl an Spezialitäten bereichern das Walliser Sortiment in vorzüglicher Weise.